Cottbus kommt wieder nach Brieselang

Die heutige Auslosung der Halbfinalspiele im AOK-Landespokal bescherten den grün-weissen einen bekannten Gegner. Im kommenden Jahr (Spieltermin ist vor. April 2019) kommt der Drittligist FC Energie Cottbus wieder nach Brieselang. Wir freuen uns auf den Gegner und hoffen wieder auf viele Zuschauer, die unsere Mannschaft anfeuern. Träumen darf erlaubt sein.

Der in der Presse genannte Spieltermin ist noch nicht final. Auf Grund des Spielplanes der 3. Liga muss ein Spieltermin zwischen beiden Teams gefunden werden. Die Abstimmungen laufen bereits. Wir werden Euch hier auf dem Laufenden halten.

offener Brief des Schiedsrichter-Ausschuss

 Steht der Fußball auf der Kippe?

Einige jüngste Entwicklungen im Fußballkreis beunruhigen. Für das Schiedsrichterwesen und damit den Fußball insgesamt zeichnen sich ernsthafte Konsequenzen ab.

Der gegenseitige Respekt lässt merklich nach. Schimpfende Eltern bei Jugendspielen, die es den jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie auch ihren eigenen Söhnen und Töchtern schwer machen - dieses Phänomen gibt es schon lange. Viel zu viele frisch ausgebildete und noch lange nicht perfekt agierende Unparteiische geben angesichts dieser Erlebnisse das neue Hobby schnell wieder auf. Die geringe Entschädigung von 7,50 EUR bei Kleinfeldspielen und 15 EUR bei Großfeldspielen im Nachwuchsbereich wiegt nicht die Beleidigungen und Beschimpfungen auf, denen man sich aussetzt. Der Schiedsrichterausschuss versucht, die Anfänger besser und länger zu betreuen. Aber auch das ist personalintensiv - diese Schiedsrichter fehlen dann zur selben Zeit auf anderen Plätzen.

Im Herrenfußball ist die Situation nicht anders. Am vergangenen Wochenende wurde ein Schiedsrichter in der 1. Kreisklasse unter Drohungen vom Platz und vom Sportgelände gejagt. Zwei weitere langjährige Schiedsrichter haben ihre Karriere beendet, weil sie über mangelnden Respekt von Mannschaften klagen und nicht weiter bereit sind, ihr Wochenende dafür zu opfern. Dies sind nur wenige Schlaglichter eines schon länger anhaltenden Trends.

Die Personaldecke bei uns Schiedsrichtern wird immer dünner. Der Spielbetrieb ist nur aufrecht zu erhalten, weil sich einige sehr engagierte und zuverlässige Sportfreunde zu drei oder mehr Spielen am Wochenende überreden lassen. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von (meist jüngeren) Schiedsrichtern, die dieses Ehrenamt nicht mit dem notwendigen Ernst verfolgen. Kurzfristige Absagen vor oder nach durchfeierten Nächten, das "Verschlafen" von Spielansetzungen, spätes oder zu spätes Erscheinen zu Spielen häufen sich. Es gibt Schiedsrichter, die sich krankheitsbedingt abmelden und dann aber als Spieler mitwirken können. Vieles anderes ist am Wochenende halt wichtiger als die übernommene Verpflichtung beim Fußball. Die Staffelleiter können ebenfalls ein Lied von fehlerhaften Spielberichten und fehlenden Sonderberichten singen. Auch solche Unzuverlässigkeit macht den Fußball kaputt. Oftmals wird zudem schulischer Druck und damit fehlende Zeit angegeben, wenn junge Sportfreunde die Pfeife an den Nagel hängen. Den ehrenamtlichen Schiedsrichteransetzern, die teilweise 15 und mehr Stunden in der Woche für den Fußball ohne Entschädigung hinter den Kulissen arbeiten, wird das Leben so deutlich erschwert. Viele verlieren auch hier mehr und mehr die Lust.

Perspektivisch stellt sich die Frage, ob in den Spielen der Kreisoberliga noch neutrale Assistenten angesetzt werden können. Dies würde in einen Teufelskreis führen, da dann die Unruhe auf den Plätzen noch weiter zunimmt und weitere erfahrene Schiedsrichter verloren gehen. Die bisher angewandte Praxis, auch einige Spiele der Kreisliga mit Assistenten zu besetzen, kann ohnehin derzeit nicht mehr aufrecht erhalten werden - zum Leidwesen der Schiedsrichter und der Vereine gleichermaßen.

Von vielen Vereinen werden Schiedsrichter - ob als eigene Vereinsmitglieder oder als Unparteiische bei den eigenen Spielen - nur als notwendiges Übel betrachtet, das Kosten verursacht. Eine Integration in das Vereinsleben, das aktive Nachfragen nach dem Engagement und eventuellen Problemen findet nicht statt. Das Abwerben fremder SR, um das eigene SR-Soll zu erfüllen, klappt dagegen ganz gut (auch wenn es nun durch neue Regelungen erschwert wird). Um die Schiedsrichter, insbesondere auch um den Schiedsrichternachwuchs, hat sich nach Ansicht einiger Vereine ansonsten gefälligst der Schiedsrichterausschuss zu kümmern. Dabei sind die Fußballer, aus denen sich zukünftige Schiedsrichter rekrutieren lassen, in den Vereinen organisiert!

Dass die pfeifenden Schiedsrichter am Wochenende auch als "Gäste" auf den fremden Plätzen behandelt werden, kommt immer seltener vor. Dabei geht es nicht um üppige Mahlzeiten, die wir Schiedsrichter überhaupt nicht erwarten, sondern um kleine Gesten des Willkommenseins. Dazu gehört eine freundliche Begrüßung, die Benennung eines Ansprechpartners für den Schiedsrichter sowie eine saubere, aufgeräumte Umkleidekabine. Während des Spiels werden dann immer nur die Fehler des Mannes oder der Frau in schwarz gesehen und kritisiert. Selbstreflexion ist einigen Spielern fremd. Natürlich sind wir Schiedsrichter nicht fehlerlos, auch Kritik sollte möglich sein. Allzu oft werden aber die Grenzen des Anstandes und des menschlichen Miteinanders überschritten.

Bitte fasst dies nicht alles als allgemeingültige Kritik auf! So wie 90% der Schiedsrichter verlässlich sind, arbeiten auch sehr viele Vereine gut und vorbildlich. Bitte prüft aber dennoch, ob das eine oder andere auf Euch zutrifft. Ein wenig mehr Selbstreflexion tut uns allen gut - Funktionären, Vereinen und Schiedsrichtern!

Noch gibt es rund 240 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Fußballkreis Havelland - 300 wären für eine reibungslose Arbeit notwendig. Die weit überwiegende Mehrheit übt ihr Hobby sehr gern, mit viel Engagement und hoffentlich noch lange aus. Auch viele junge Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter lernen, dass dieses Ehrenamt für ihre persönliche Entwicklung insgesamt sehr positiv ist. Noch sind wir weit entfernt von regelmäßigen Gewaltvorfällen wie in Berlin oder anderen Regionen in Deutschland. Der Kreisvorstand und das Sportgericht agieren durchweg schiedsrichterfreundlich. Aber wir alle - Vereine, Schiedsrichter und Funktionäre - müssen trotzdem darauf achten, dass das Schiedsrichterwesen als wichtiges Fundament für guten Fußballsport erhalten bleibt und nicht erodiert. Denn diese Gefahr ist vorhanden.

Im Namen des Kreisschiedsrichterausschusses
Stefan Hübner
SR-Obmann

Wir als SV Grün-Weiss Brieselang sind konsequent gegen verbale und körperliche Übergriffe auf Schiedsrichter. Sie gehören genauso zum Fußball-Spiel wie unsere Teams. Wir fördern den Schiedsrichter-Nachwuchs konsequent. Wer Interesse hat, das Schiedsrichter-Training zu absolvieren, kann sich bei unserem vereinsinternen Ansprechpartner Tino Stein (Email) melden.

Premiere am kommenden Samstag

Am kommenden Samstag kommt es zum Havellandderby in der Brandenburgliga. Unsere Herren spielen (mal wieder) gegen den SV Falkensee-Finkenkrug. Anstoß ist um 15 Uhr. Für alle, die es leider nicht in die Fichte-Arena schaffen, können wir erstmalig einen Livestream anbieten. In Zusammenarbeit mit sporttotal.tv wird das Spiel live im Internet gestreamt. Wir sind auf die Qualität, auch des Spieles, gespannt. Das Angebot richtet sich an alle, die nicht vor Ort sein können. Denn die Stimmung, die man nur live und hautnah spüren kann, kann die Kamera nicht transportieren.

In diesem Sinne, wir sehen uns am kommenden Samstag und freuen uns auf ein spannendes Spiel und viele Tore.

Link auf den Livestream

 

Ziel: gesicherter Mittelfeldplatz

Quelle: moz.de / Gemeinde Brieselang, Rachner

„Wie viele erwarten, ist der direkte Wiederaufstieg nicht unser Ziel. Das wäre vermessen. Das muss ich so ganz deutlich festhalten. Für uns ist es wichtig, zunächst in der Brandenburgliga Fuß zu fassen. Wir wollen möglichst weit von den Abstiegsrängen entfernt bleiben und einen gesicherten Mittelfeldplatz anstreben“, betonte Schlüter, der die erste Männermannschaft bereits seit 2008 trainiert und bis dahin seit 1999 die Jugendabteilung des Vereins als Coach maßgeblich nach vorne gebracht hat, diverse Titel und Aufstiege inklusive. weiterlesen

Danke Thommy

Jährlich ehrt die Gemeinde Brieselang verdienstvolle Bürger, die viel Zeit und Engagement in das Ehrenamt investieren. Wir freuen uns, dass auch ein Mitglied unseres Vereins geehrt wurde.

Seit mehr als 20 Jahren ist Thomas Erbgut Mitglied der Gemeinde Brieselang. Wie so viele beim SV Grün-Weiss Brieselang kam auch Thomas über seine Söhne zum Ehrenamt. Seit 1997 ist Thomas Mitglied des Vereines. Noch im Kleinfeld, bei den E-Junioren begonnen, ging seine Trainerkarriere durch alle Nachwuchsteams bis zu den A-Junioren. Bereits dort konnte er an der Seite von Patrick Schlüter Erfolge und Aufstiege feiern. Im Männerbereich fand diese Erfolgsserie seine Fortsetzung.

Ehrung Thomas Erbgut

Pit, Lirim, Thommy, Matthias (von links)

Von der Kreisliga bis zur Oberliga hat er alle Aufstiege und auch viele schöne Momente miterlebt. Thomas schafft es, seinen Schichtdienst und die Betreuung der 1. Männermannschaft gemeinsam mit dem Trainerteam unter einen Hut zu bringen. Es ist nichts verwerfliches daran, wenn er schmutzige Wäsche wäscht, und dies Woche für Woche. Er agiert stets im Hintergrund und ist der ruhende Pol, wenn das Team mal nicht auf der Erfolgswelle schwimmt. Wir freuen uns, dass Thomas Teil der grün-weissen Familie ist.
 
Thommy, vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz!!!

Vier Neuzugänge beim Oberligisten

Vier Neuzugänge begrüßen wir am kommenden Sonntag beim ersten offiziellen Heimspiel 2018. Alle 4 Spieler werden sicher nicht auf dem Feld stehen, trotzdem freuen wir uns, dass sie nun zu den grün-weissen gehören. Hier ein paar Eckdaten zu den vier Neuen (von links nach rechts).

Janek Leon Albrecht (21) - Torwart - Wechsel von Fortuna Babelsberg
Steven Besser (28) - Torwart - Wechsel vom VfL Nauen
Radoslaw Michal Libera (22) - Torwart - Wechsel vom FC Gütersloh
Kenta Sato (25) - Mittelfeld - Wechsel vom BFC Preußen

In den nächsten Spielen gilt es, den Rückstand auf die direkten Kontrahenten zu verringern. Hier die kommenden Gegner:

18.02.2018 13:00 - FC Torgelowe Greif (H)
25.02.2018 13:00 - 1. FC Frankfurt (Oder) (A)
11.03.2018 14:00 - FC Strausberg (A)

SV GRÜN-WEISS BRIESELANG VERLIERT UNGLÜCKLICH IN DER NACHSPIELZEIT

Quelle: www.sportbuzzer.de

Für die Oberliga-Kicker von Grün-Weiss Brieselang wird die Luft am Tabellenende immer dünner. Im Kampf um den Klassenerhalt helfen der auf dem letzten Platz liegenden Elf von Trainer Patrick Schlüter gegen direkte Kontrahenten eigentlich nur noch Drei-Punkte-Erfolge weiter. Am Sonntag stand es im Kellerduell zwischen dem 1. FC Frankfurt und den Brieselangern nach 90 Minuten noch unentschieden 1:1 (1:0), ehe den gastgebenden Oderstädtern in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Sandro Henning (90.+1) doch noch der glückliche Siegtreffer gelang. Damit vergab das Schlusslicht aus dem Havelland eine weitere Chance, den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz zu verkürzen, wobei auf Grund der Situation in den höheren Ligen noch gar nicht klar ist, welcher Platz am Ende entscheidend wird. --> weiterlesen <--

Ist Brieselang fit für die Rückrunde?

Fragte jüngst fupa.net. Diese Frage kann am besten unser Trainer unserer 1. Herren, Pit Schlüter, beantworten.

"Ich freue mich auf den Rückrundenstart in eine sehr sehr schwierige 2. Saisonhälfte. Mit Optik Rathenow haben wir gleich den Topfavoriten auf die Meisterschaft als Gegner. Die Rollen sind in diesem Spiel, Erster gegen Letzter, zwar klar verteilt. Trotzdem werde wir Rathenow die Punkte nicht kampflos überlassen und alles mögliche versuchen positiv in die Rückrunde zu starten. Es wird natürlich eine sehr sehr schwere Aufgabe bei Optik Rathenow etwas zählbares mitzunehmen, bei 7 Siegen und 1 Unentschieden in 8 Heimspiele der Hinrunde kann man schon von einer Heimmacht sprechen. Auch das Ergebnis im Hinspiel mit 1:7 spricht eine deutliche Sprache und verdeutlicht Optiks Favoritenrolle in diesem Spiel. Trotzdem stirbt die Hoffnung immer zuletzt und ich werde meine Mannschaft daran erinnern, wie wir uns im ersten Rückrundenspiel gegen Lichtenberg mit Leidenschaft, taktischer Disziplin und ein bisschen Spielglück 1 Punkt erarbeitet haben.

Ich wünsche mir für den Verein, die Mannschaft und das Trainerteam das es vielleicht ein kleines Erfolgserlebnis beim klaren Favoriten gibt, um ein bisschen Selbstvertrauen für die darauf folgenden Spiele zu tanken. Bei aller Freude auf das Spiel beim Tabellenführer werden die Früchte dort noch sehr hoch hängen, die Aufholjagd muss für die Birke in den Spielen danach folgen. Da kommen die Gegner mit denen wir an Toptagen auf Augenhöhe spielen!! Auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde!!!

Euer Pit AfdB !!!"


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